Mein Schülerpraktikum im Amt für IT und Digitalstrategie

Besonders im letzten Jahr ist die Digitalisierung bei mir und wahrscheinlich bei uns allen angekommen. Wir haben zum Beispiel für die Schule iPads bekommen, oft sind Termine online buchbar (zum Beispiel beim Friseur) und wir können uns online von der Schule beurlauben lassen. So gesehen ist Digitalisierung ein sehr spannendes und wichtiges Thema mit unendlich vielen Aspekten, die man aufzählen könnte und die mich sehr interessieren. So könnte bald vieles von einer künstlichen Intelligenz gesteuert, die Benutzung von Papier und ähnlichem reduziert oder sogar ganz abgeschafft werden. Der Verkehr könnte vollkommen verändert werden, lästige Aufgaben würden entfallen. Da Digitalisierung so ein wichtiges und aktuelles Thema ist und es in Zukunft auch bleiben wird, habe ich mich beim Amt für IT und Digitalstrategie der Stadt Aschaffenburg für ein Schülerpraktikum beworben.

Während meines Praktikums, dass täglich von 8:30 bis 16 Uhr ging, durfte ich mehrere Projekte des Amtes kennenlernen: Zum Beispiel die Digitalisierung von Formularen und Anträgen der Stadt Aschaffenburg oder die Digitale Manufaktur (dima), welche mit Hilfe einer KI Ideen der Bürger filtern möchte, so dass diese umgesetzt werden können. Außerdem gab es eine Führung durch das Rathaus, die sehr interessant und teilweise auch überraschend war. Denn wer hätte geahnt, dass es im Rathausgebäude alte Gefängniszellen gibt? Zurück im Büro durfte ich sogar an einem interessanten Online-Workshop über digitale Barrierefreiheit teilnehmen und über Websitese und TikTok Accounts von anderen Städten recherchieren. Das Ganze war sehr realitätsbezogen und weil es mich besonders interessiert, hat es auch sehr viel Spaß gemacht hat.

Als ich mich beworben habe, hatte ich um ehrlich zu sein keine wirklichen Erwartungen an das Praktikum und konnte mir nichts Genaues vorstellen. Nun kann ich mir eine Meinung bilden: Das Amt ist sehr wichtig für die Zukunft und Modernisierung der Stadt und es ist ein sehr angenehmes Umfeld mit sehr motivierten und freundlichen Mitarbeitern. Das Praktikum hat sich für mich eindeutig gelohnt, da ich mir nun besser vorstellen kann, was die einzelnen Mitarbeiter den ganzen Tag machen – und ich einen guten Blick hinter die Kulissen werfen. Aber ich weiß jetzt auch, wie lange sich einige Aufgaben ziehen können und wie anstrengend ein Tag sein kann.

Als Fazit kann ich sagen: Ich fand alle Aufgaben sehr interessant und habe viel gelernt und das Arbeitsklima war sehr angenehm, was den Tag eindeutig erleichtert hat. Leider ist eine Woche etwas zu kurz, um tiefer einsteigen und Aufgaben übernehmen zu können. Dennoch bin ich sehr dankbar für die Woche und für das, was ich alles lernen und sehen durfte. Und ich kann mir gut vorstellen, in Zukunft etwas Ähnliches zu machen! Denn Digitalisierung wird noch eine sehr lange Zeit ein aktuelles und interessantes Thema bleiben, das uns alle betrifft.

Ein Beitrag unserer Schülerpraktikantin aus dem Juli 2022

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Wer bloggt hier?

Thomas Pinz

Thomas Pinz ist Projektkoordinator für Digitale Kommunikation und Beteiligung im Amt für IT und Digitalstrategie. Wie kann Digitalisierung für alle funktionieren? Wie können wir zeitgemäß und barrierefrei darüber kommunizieren, was die Stadt für die Menschen leistet und an der Entwicklung teilhaben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Thomas im Daily Business. Und mal wenn nicht das Digitalisierungsrad gedreht wird, dreht er beim Joggen Runden im Schönbusch und am Main und ist mit seinen Kids draußen unterwegs.

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