Die Projektidee ist im Aschaffenburger Digitalladen als digital-analoge Anlaufstelle entstanden. Viele Bürger*innen haben Ideen für die Stadtentwicklung und unterschiedliche Bedürfnisse an die Stadt, in der sie leben. Eine smarte Stadt versucht, nachhaltig und zukunftsorientiert die Entwicklung so zu gestalten, dass möglichst viele Bedürfnisse erfüllt und damit der Nutzen für die Bewohner*innen gesteigert wird. Gleichzeitig steigt die Zufriedenheit der Stadtbevölkerung, wenn sie mehr Möglichkeiten hat, die eigenen Ideen in der Stadt wirklich einbringen und umsetzen zu können. Somit muss eine moderne Stadtgestaltung mit einem erheblichen Maß an Bürger*innebeteiligung einhergehen, da so die Akzeptanz für Veränderungen am größten ist. Digitale Technologien und Entwicklungen sowie moderne Arbeitsmethoden des Projektmanagements bieten Möglichkeiten, die Ideen und Bedürfnisse von über 70.000 Aschaffenburger*innen effizienter zusammenzubringen und damit umsetzbarer zu machen. Dazu gehören die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) und der Design Thinking Methode.

Die TH-AB wird im Rahmen von partnerschaftlicher Forschung den „smarten Zukunftsassistenten“ als eine technisch-konzeptionelle Lösung erarbeiten, um schnell und professionell Ideen aus der Bürgerbeteiligung extrahieren und umsetzen zu können. Dieses Tool wird im Verwaltungseinsatz die Nachhaltigkeit unterstützen, welche allein mit Personal nicht machbar wäre. Damit werden alle Ideen der Bürger*innen durch KI-Methoden gesammelt und strukturiert.

Das Projekt hat zum Ziel, den Design Thinking-Prozess in seinen verschiedenen Phasen zu digitalisieren. Die entsprechende Software-Entwicklung wird durch geeignete KI-Methoden ergänzt. Die benötigten KI-Modelle werden als Komponenten entwickelt. Deren Parametrierung wird durch maschinelles Lernen anhand von relevanten Daten erfolgen.

Das benötigte wissenschaftliche Know-How und die Möglichkeit, KI-Methoden für Bürger*innenideen zu erforschen, ist an der TH AB über das Kompetenzzentrum KI vorhanden.

Die Projektbetreuung hat Sonja Röhm, Beauftragte für Smart-City-Entwicklung im Amt für IT- und Digitalstrategie übernommen. Seitens der Stadt Aschaffenburg wurden zwei weitere Mitarbeiterinnen eingestellt – Carolina Reis und Sophie Walde.

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